Elektrische Markise aus Fernost oder doch lieber deutsche Wertarbeit?
Elektrische Markisen sind mittlerweile Standard: kaum ein Hersteller, der etwas auf sich hält, bietet seine Markisen heutzutage ohne Motor. Der Mehrpreis für eine elektrische Markise ist längst einkalkuliert, die Ausrede nach dem Preis gilt beim Markisenkauf also nicht mehr. Oder etwa doch?
„Markisen-Hersteller“ aus Fernost, speziell dem Billig-Produktionsland China sind für so manchen eine „Alternative“, zumindest vom Preis her. Wer 200, 300 oder vielleicht sogar 500 Euro für eine elektrische Markise sparen kann, ist schnell überzeugt und freut sich, weniger ausgegeben zu haben als sein Nachbar. Doch ist oder besser sollte allein der Preis für eine elektrische Markise ausschlaggebend sein.
Jein, ist die halbwahre und zugegeben alles andere als klare Antwort. Fakt ist: wenn eine elektrische Markise quasi fast umsonst zu haben ist, obwohl sie noch aus Asien importiert werden muss, kann etwas mit deren Qualität nicht stimmen. Sicher, China, Indien und Co. haben Lohnkosten, die gegen Europa „Dumping hoch zehn“ sind, trotzdem muss die elektrische Markise produziert und eben transportiert werden. Herstellungs-, Material- und Transportkosten sind also selbst bei einer elektrischen Markise aus China nicht ohne und die reine Logik sagt dann schon, dass mit einer solchen elektrischen Markise salopp gesagt nicht viel los sein kann. Ob die Technik der Markise funktioniert? Ob das Markisentuch einen Regenschauer übersteht?
Ganz ehrlich, wenn die elektrische Markise kaum etwas kostet, kann man diese Fragen wohl ruhigen Gewissens eben nicht mit einem eindeutigen Ja beantworten. Einige Wochen, eine Saison mag die elektrische Markise aus Asien ja locker überstehen, aber mehrere Jahre bestimmt nicht. Dagegen steht die „teure“ elektrische Markise aus Europa und Deutschland. Moderne Herstellungsverfahren, beste Materialien, qualifiziertes Personal, europäische Normen, das hört sich bei einer elektrischen Markise direkt aus der EU schon ganz anders an!
Wer in Europa und Deutschland seine elektrischen Markisen produziert hat ganz klar höhere Kosten, muss aber parallel etliche EU-Normen beachten, nach welchen er seine Sonnensegel fertigt. „Made in Germany“ oder auch „Made in Europe“ bekommen da einen ganz anderen Klang, der ein paar Euro Aufpreis ohne jede Frage rechtfertigt. Hier unterziehen die Markisenhersteller ihre elektrischen Markisen selbst einem (Praxis)Test, hier gibt es unabhängige Testläufe von Verbraucherschutz und TÜV, hier gibt es spezielle Zertifikate, welche die elektrische Markise als sicher ausweisen. Man bedenke, die „E-Version“ einer Markise braucht 230 Volt, die Technik sollte also schon sicher sein.
Fragen Sie doch mal den China-Händler, ob seine Markise gegenüber einer EU-Markise mithalten kann! Wenn Sie denn chinesisch sprechen…






