Die Gelenkarmmarkise – der Liebling aller Balkon- und Terrassenbesitzer
Zu den gerade im privaten Bereich beliebtesten Markisentypen gehört die Gelenkarmmarkise, die für einen Balkon oder eine Terrasse einen optimalen Sicht-, Blend-, Sonnen- und Regenschutz bietet. Markisen werden heute heufig beim Bau von Immobilien schon mit eingeplant. Sie schützt aber darüber hinaus auch empfindliche Pflanzen vor zu viel Lichteinstrahlung, Wind und Wetter. Viele Benutzer sind besonders dankbar dafür, dass es sie in verschiedenen Farben und Ausführungen gibt, so dass sie fast an jede Umgebung angepasst und teilweise sogar zum regelrechten Schmuckstück werden kann. Für den Kauf sind die Abmessungen der eigenen und zu beschattenden Fläche wichtig, damit die Markise später nicht zu groß und wuchtig oder zu klein ist. Am besten, Sie messen die Terrasse oder den Balkon vorher aus, um die richtige Größe genau zu kennen.
Aufbau und „Innenleben“ der Gelenkarmmarkise
Wie viele ihrer „Kolleginnen“ besteht auch die Gelenkarmmarkise aus einem Gestell, das man mit Schrauben an der Wand montiert. Im Unterschied zu feststehenden Markisen ist der Bezugsstoff bei der Gelenkarmmarkise zusammen mit der gesamten Konstruktion aus- und einfahrbar. Sie verschwindet also bei Bedarf fast vollkommen in dem Kasten an der Wand. Bei den offenen Varianten sind alle Konstruktionsteile, zu denen unter anderem Tragerohr, Tuchwelle und Gelenkarme zählen, im eingefahrenen Zustand von außen sichtbar. Vorne ist sie in der Regel durch einen Volant abgeschlossen, der alternativ zur festen Version auch eindrehbar sein kann. Damit schützt man den Volant gerade im Winter. Beim Volantrollo ist es ebenfalls möglich, ihn mit Hilfe einer Kurbel oder eines Elektromotors einzurollen. Ob man auch bei der ganzen Markise eher zur Kurbel oder zum Elektromotor greift, ist Ansichtssache und hängt auch damit zusammen, inwiefern man sich „körperlich anstrengen“ will. Wer es bequem mag, der greift sicher zur letzeren Variante, um die Gelenkarme in Bewegung zu setzen. Durch sie erst ist das Aus- sowie Einfahren und Straffen der Markise überhaupt machbar. Der Gelenkarm ist meist parallel zur Ausfallebene angelegt und besteht aus mindesten drei Gelenken – hinten, mittig, vorne. Im Normalfall verfügen alle Markisen, die bis zu 6,5 Meter breit sind, über zwei Gelenkarme. Im Prinzip unterscheidet sich die Gelenkarmmarkise nicht wesentlich von den anderen Rollmarkisen, mit der Ausnahme, dass man hier auch die Führungsschienen mit einfahren kann. Der Vorteil dabei ist der Schutz vor Witterungseinflüssen, die der Markise dann nicht so viel anhaben können.
Die Besonderheit der Gelenkarmmarkise
Das Einzigartige an Gelenkarmmarkisen ist die Art und Weise, wie das Tuch der Bespannung von zwei oder mehr Gelenkarmen bewegt wird. Die Tuchwelle drückt diese nämlich weg, was zu einem waagerechten Ausfall des Tuches führt. Eine leichte Neigung jedoch ist vom Hersteller vorgegeben. Unter Spannung gesetzt werden die Gelenkarme mittels Gasdruck- oder Stahlfedern. Sie pressen das Markisentuch nach außen und halten es straff gespannt. Gerade beim Einfahren macht sich dann ein elektrischer Antrieb bezahlt, da hier weit mehr Kraftaufwand nötig ist als beim Ausfahren, da es gilt, diese Spannung zu überwinden.







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